Aktuelles

30.10.2019

Seit Wochen beklagen sich Kunden, die für eine Schädlingsbekämpfung überrissene Preise und einen schlechten Service haben, bei dem das Schädlingsproblem nicht gelöst wird. Dabei geht es v.a. und die Firma RealÄx, wie auch aus dem Bericht des Kassensturz von SRF vom 29. Oktober hervorgeht.

Der VSS empfiehlt folgendes Vorgehen bei der Wahl einer Schädlingsbekämpfungsfirma:

  • Verlangen Sie eine Offerte und machen Sie vorher einen Preis ab
  • Achten Sie bei der Wahl der Firma auf einen lokalen Sitz mit lokaler Telefonnummer. Suchen Sie eine passende Firma innerhalb unseres Verbandes. Uns sind Schädlingsbekämpfungs-Rapporte von "Handwerksservice"-Firmen mit Fantasieadressen bekannt.
  • Erzwungene Barbezahlung sollten Sie skeptisch machen, wenn dies nicht im Voraus abgemacht wurde (z.B. bei kleineren Aufträgen wie bei Wespennestbekämpfungen).
  • Rufen Sie bei einer zweiten Firma an, wenn Sie sich nicht sicher sind.
29.10.2019

Toni ist in den 90er Jahren in die damalige Ketol AG und damit in die Schädlingsbekämpfungsbranche eingestiegen. Seiner Zeit voraus setzte er sich für einen konsequenten IPM-Ansatz ein: in der Firma, bei Kunden und in seinem fachlichen Netzwerk. Toni zeichnete aus, dass er enorm geradlinig war und mit sehr viel Energie und Fachwissen den Dingen auf den Grund gegangen ist. Das hat ihn als Geschäftsführer bei Ketol so erfolgreich gemacht. Gleichzeitig war er wohl nicht in jedem Fall diplomatisch, was aber auch dazu geführt hat, dass er seine Ziele in der Firma wie auch im Verband erreicht hat. Die Pflege von Beziehungen und der fachliche Austausch war ihm immer ein wichtiges Anliegen. Vielen seiner Weggefährten /-innen war Toni ein geduldiger Lehrer, der in seinem Umfeld den Nachwuchs förderte.

All seine Kompetenzen qualifizierten ihn bestens als Wegbereiter für die Schädlingsbekämpfungsausbildung in der Schweiz. In Zusammenarbeit mit Gabi Müller, Uli Lachmuth, Gérard Cuendet und Joseph Vonarburg hat er diese 2002 ins Leben gerufen. Ab 2005 wurde dieser Kurs als Vorbereitung für die Prüfung zur Erlangung der eidgenössischen Fachbewilligung allgemeine Schädlingsbekämpfung offiziell anerkannt. Als eines der ganz wenigen Sprachtalente im Verband konnte er sich in der Ausbildung nicht nur in der deutschen sondern auch in der französischen und italienischen Schweiz als Referent engagieren und war bis 2017 dabei.

Zudem war Toni viele Jahre im Vorstand und der Bildungskommission des Verbandes Schweizer Schädlingsbekämpfer (VSS) tätig. Von 2003 bis 2006 war er Präsident unseres Verbandes. Toni hat den Verband stets mit viel Herzblut und Engagement unterstützt.

Wir verlieren nicht nur ein Ehrenmitglied, das dem VSS immer mit seinem breitem Wissen und seiner zupackenden Art beiseite stand, wir verlieren auch einen treuen Mitstreiter für die Sache der Schädlingsbekämpfung.

Unser tiefes Beileid geht an die Trauerfamilie.

Der Vorstand und die Bildungskommission des VSS/FSD

25.09.2019

Im August wurde in einem Artikel von 20Minuten bekannt, dass in Zürich ein illegales Leimbrett mit zwei Sperrlingen gefunden wurde. Ein Tier war schon tot, das andere konnte auch nicht gerettet werden. Es wurde daraufhin Anzeige erstattet. Der VSS hat sich bei der Polizei erkundigt: Bei der Urheberschaft handelt es sich NICHT um ein Schädlingsbekämpfungsunternehmen, das Mitglied in unserem Verband VSS ist. Ein solcher Tatbestand wäre ein Grund, das Verfahren des Ausschlusses aus dem Verband einzuleiten.

20.08.2019

Die jährliche Tagung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Entomologie und Acarologie findet vom 12. - 14. September in Dornbirn (Vorarlberg) statt. Am Donnerstag findet ab 16 Uhr die Anmeldung und Begrüssung statt, um 19 Uhr findet der Plenumsvortrag "Milben - Einführung in die Systematik und Biologie" statt. Am Freitag gibt es kürzere Vorträge und am Samstagmorgen gibt es - einmalig - Bestimmungsübungen an Durchlichtmikroskopen statt.

Die Teilnahmegebühr ist 50 Euro, eine Anmeldung ist auf jeden Fall bis 25.8.2019 notwendig: Anmeldung naturschau@inatura.at.

31.05.2019

Die NZZ berichtet über die Marmorierte Baumwanze, die durch ihre starke Ausbreitung auch vermehrt in der Landwirtschaft zum Problem wird. In Häusern taucht sie vor allem gehäuft in den kalten Monaten auf, wenn sie die Pflanzen verlassen und an Häusern ein gutes Überwinterungsversteck suchen.

17.04.2019

In der Region Zürich haben Alpensegler mit verklebten Flügeln Schlagzeilen gemacht. Offenbar hat ein/mehrere Hausbesitzer Klebepasten zur Vogelabwehr verwendet. Die Bilder von Vögeln mit verklebtem Gefieder sind in der Tat traurig und machen wütend, weil Tiere dabei qualvolle Leiden ertragen müssen.

Der Verband Schweizerischer Schädlingsbekämpfer distanziert sich vehement von Vogelabwehrmassahmen, bei denen klebrige Substanzen auf Hausdächern und Simsen zum Einsatz gelangen. Ziel von Massnahmen gegen Vögel ist nicht das Beseitigen der Vögel sondern deren Fernhalten. Im Bautenschutz kommen Mittel und Produkte zum Einsatz, die verhindern, dass Tauben zukünftig weder auf den Simsen sitzen oder ruhen noch im Dachstock nisten können.

Das Tierschutzgesetz verbietet Massnahmen, bei denen Tiere leiden müssen. Ausserdem unterstehen Haustauben dem Jagdgesetz, sie dürfen also z.B. nicht vergiftet werden. Sie werden als jagdbare Art eingestuft. Andere Vogelarten, wie der Alpensegler, sind geschützt.

Profis halten sich an die geltenden Gesetze. Für Fragen und Auskünfte stehen wir jederzeit gerne zu Ihrer Verfügung.

17.04.2019

Am 6. März gab unser Mitglied, die Anticimex AG, die Übernahme der ImmoProtect bekannt, einem anderen Mitglied unseres Verbandes. Das Thurgauer Unternehmen ist vor allem in der Region, aber auch in der übrigen Ostschweiz und bis nach Zürich tätig. Alle Mitarbeitenden werden übernommen und behalten ihre Arbeitsplätze. Manuel Wegmann, Geschäftsführer der Anticimex Schweiz und Ex-Präsident des Verbandes, äusserte sich folgendermassen: "Die Übernahme von ImmoProtect ist ein Glücksfall für uns, denn in beiden Unternehmen steht der Dienstleistungsgedanke an oberster Stelle... der Name und die Organisation bleiben bis auf weiteres erhalten...Wir unterstreichen unser Engagement als vertrauensvoller und zuverlässiger Partner bei Nachfolgeregelungenin Familienbetrieben». Die Medienmitteilung finden Sie hier.

08.12.2018

"Die Umwelt" ist ein Magazin, das vom Bundesamt für Umwelt BAFU publiziert wird. Es erscheint viermal jährlich und kann kostenlos auf http://www.bafu.admin.ch/leserservice abonniert werden kann. In der Ausgabe 4/2018 gibt es einen informativenArtikel über Biozide: Das Dilemma mit dem Rattengift.

14.08.2018

Interessieren Sie sich für Insektenzucht? Oder leiden Sie an Sphinnenphobie? Am 29. September 2018 findet schon zum 23. Mal in Kloten die traditionsreiche Insekten- und Spinnentierbörse statt. Als Besonderheit gibt es Hypnose-Therapeuten, die Sie von Ihrer Spinnen- oder Insektenphobie befreien können.

08.08.2018

Die Drähte laufen wieder heiss bei Schädlingsbekämpfungsfirmen: Es ist Wespenzeit. Die Wespen arbeiten zwar schon seit Mai an ihren Nestern, aber häufig werden diese erst im August - nach den Sommerferien -  entdeckt. Die Nester sind jetzt volksstark und um den Nesteingang fliegen Dutzende Tiere herum. Weil die Tiere mit Wespenstachel und Giftblase ausgestattet sind, empfiehlt sich ein Hantieren am Nest ohne Schutzmassnahmen wie Imkerhut etc. nicht. Besser, man überlässt die Entfernung einer spezialisierten Schädlingsbekämpfungsfirma. Einige Unternehmen bieten auch Umsiedlungen an, denn Wespen sind wichtig im ökologischen Gefüge und Teil unserer einheimischen Biodiversität. Tipps im Umgang mit Wespennestern z.B. in einem Storenkasten, gibt es auf Radio Zürisee.

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